Symposion Hotels, Pichlmayrgut, Interview mit Michael Ferstl
Symposion Hotel Pichlmayrgut ****
Warums im Pichlmayrgut so ganz besonders gut schmeckt 🙂
Auf das positive Feedback der Gäste nach einem Aufenthalt im Symposion Hotel Pichlmayrgut **** ist praktisch so gut wie immer Verlass. „Top Hotel“, „Wunderbare Lage“, „Traumhafte Aussicht“, „Großartiges Service“ – und, dann, allem voran immer und immer wieder: „Ausgezeichnete Küche“, „Das Essen war einfach fantastisch“, „Danke an den Küchenchef, das Abendessen war erstklassig“.
Da war es für uns natürlich an der Zeit, einmal näher nachzufragen: Wer ist eigentlich dieser so hervorragende Küchenchef und was genau ist sein Geheimnis? Und so haben wir Michael Ferstl zum äußerst sympathischen Interview getroffen und dürfen Ihnen den eindrucksvollen Küchenchef und Haubenkoch des Pichlmayrguts gerne näher vorstellen!

seminargo: Hallo Michael! Es ist uns eine Freude, Dich zu treffen! Danke für Deine Zeit! Wir wissen: Du hast ja gerade jetzt ein paar stressige Tage hinter Dir :)!
Michael Ferstl: Sehr gerne! Ja, Du sagst es: die Zeit ums Nightrace in Schladming ist immer ganz besonders aufregend, aber macht gleichermaßen auch immer wieder wahnsinnig viel Spaß! Ich habe mich heuer exklusiv um die Verpflegung der VIP Gäste am Dach der Tenne gekümmert – und ich denke, ich darf sagen, es war wieder ein voller Erfolg – und dann noch dazu als Krönung mit Österreich am Podest :)! Selbst wenn es den ersten Tag leider verregnet hat, hatten alle eine wirklich großartige Zeit… das Nightrace ist ja generell jedes Jahr aufs Neue ein absolut geniales Erlebnis!
seminargo: Das ist es ganz bestimmt! Du bist ja tatsächlich für jedes (Groß-)Ereignis gewappnet – erzähle uns doch bitte mal: wie kam es zu Deiner steilen Karriere?
Michael Ferstl: Ich habe, relativ unspektakulär, die dreijährige Hauswirtschaftsschule in Wiener Neustadt absolviert 😉 – aber mich schon zu dieser Zeit recht „reingekniet“. In den Ferien waren Praktika an sich keine Pflicht, ich habe mich trotzdem immer darum beworben und dann in den Ferien jeweils für einen Monat zwei Mal in Wien und ein Mal in Finkenberg gearbeitet. Das waren sicher sehr lehrreiche Zeiten!
seminargo: Und schlussendlich bist Du in der Steiermark gelandet 🙂 – bist Du gebürtiger Steirer?
Michael Ferstl (lacht): Nein, ich komme aus dem Burgenland! Ich war aber schon immer offen, in einem anderen Bundesland zu leben, es wären zum Beispiel auch durchaus Salzburg und Tirol in Frage gekommen. Mit der Steiermark bzw. im Speziellen mit Schladming habe ich aber jetzt für mich den optimalen Platz gefunden! In weniger als drei Stunden bin ich zu Hause im Burgenland… wobei ich gestehen muss: ich fahre mittlerweile weniger und weniger heim… im Moment vielleicht 1 bis 2 mal im Jahr.
seminargo: Wow – dann ist Schladming für Dich ja quasi schon wirklich zu Deinem neuen Zuhause geworden?
Michael Ferstl: Ja, das kann man durchaus so sagen. Ich war ursprünglich von 2009 bis 2011 in Schladming und bin jetzt durchgehend seit November 2013 wieder zurück im Pichlmayrgut. Meine Eltern haben mittlerweile sogar auch schon eine Wohnung in Schladming und kommen öfters zu mir als ich zu ihnen :). Also ich habe hier doch durchaus schon Wurzeln geschlagen und sehe mich hier wirklich zuhause.
seminargo: Das ist ja toll! Dann scheinst Du hier ja wirklich Deinen Platz gefunden zu haben! Was würdest Du denn den Besuchern und Gästen empfehlen, wenn sie zu Dir ins Restaurant kommen? Beziehungsweise: was kochst Du denn generell so am Liebsten?
Michael Ferstl: Also mich persönlich findet man vorwiegend bei den Fleisch- und Fischposten, da finde ich die Zubereitung immer noch ganz spannend! So bin ich in punkto Zubereitung zum Beispiel auch ein großer Fan davon, zu schmoren anstelle von rosa anzubraten oder probiere auch total gerne am Grill verschiedenes aus. Ich mag es sehr, wenn es ein bisschen anspruchsvoller ist – die Küche selbst ist bei uns aber trotzdem immer noch gutbürgerlich. Es ist mir wirklich wichtig, dass für jeden etwas dabei ist: Schnitzel, Steak,… das darf bei mir nie auf der Karte fehlen 😉 Generell halte ich die Auswahl an à la carte Gerichten aber auch bewusst eher gering: 3 Vorspeisen, 2 Suppen, 5 Hauptgerichte (natürlich auch mit vegetarischer Option, wie derzeit die Kürbisravioli, oder auch vegan). Der Großteil unserer Gäste sind Halbpensions- oder Seminargäste – diese stehen bei uns auch im Vordergrund, deshalb läuft à la carte mehr oder weniger „nebenbei“.





seminargo: Das Pichlmayrgut hat ja auch durchaus eine imposante Größe, somit versorgst Du tagtäglich ja auch eine ziemlich bewundernswerte Anzahl an Gästen, richtig? Im Schnitt, was würdest Du sagen, für wie viele Gäste zauberst Du täglich Gerichte auf den Tisch?
Michael Ferstl: Oh, das ist ehrlich gesagt sehr schwierig zu benennen… die Anzahl ist natürlich saisonal sehr unterschiedlich beziehungsweise auch abhängig davon, ob es sich um Hausgäste mit Halbpension handelt oder um Seminargäste, die auch noch zusätzlich ein Mittagessen serviert bekommen. Als groben Durchschnitt würde ich sagen, es müsste sich um Gerichte für ca. 200 Personen handeln – das Frühstück nicht mitgerechnet. Zu Weihnachten und Silvester schaut es da dann natürlich nochmals anders aus 😀 – da reden wir dann von 330 Gästen aufwärts.
seminargo: Das muss ja auch enorm viel Planung beanspruchen! Wie machst Du das und woher beziehst Du Deine Produkte?
Michael Ferstl: Ja, durchaus! Ich erstelle meistens freitags den Küchen- und Menüplan, wenn die Wochenvorschau vorliegt. Das verbinde ich dann auch gleich mit der Erstellung des Dienstplans – und den Bestellungen, die dann Anfang der Woche aufgegeben werden. Wie Du schon bemerkt hast: wir bewirten eine doch sehr große Menge an Gästen und obwohl wir über eine eigene Bio-Landwirtschaft verfügen, sind die benötigten Mengen dann doch zu groß, als dass wir uns gänzlich selbst versorgen könnten. Wir beziehen relativ viel Gemüse von dem Gemüsebauern, der sich bei uns angemietet hat und können im Jahr zirka 5 Rinder vom eigenen Bauernhof verwerten. Aber das reicht natürlich nicht aus und wir müssen durchaus einiges von befreundeten Betrieben aus der Region zukaufen. Komplett regional ist speziell im Ennstal leider nicht ganz so einfach, aber ganz wichtig ist mir schlussendlich, dass es sich in jedem Fall um Produkte aus Österreich handelt.
seminargo: Sehr spannend! Ich nehme an, es braucht auch ein relativ großes Küchenteam für euren doch sehr hohen Arbeitsaufwand?
Michael Ferstl: Ja, natürlich. Momentan sind wir insgesamt 19 Personen, davon 11 Köche sowie Abwäscher und Lehrlinge. Ich bin total stolz, dass wir eine ganz super Truppe sind, es ist wirklich ein komplett eingeschworenes Team, das macht wirklich Freude! Zudem sind wir international gänzlich bunt durchgemischt: Österreicher, Italiener, Portugiesen, Griechen, Bulgaren, .. eine wirklich spannende Mischung! Jeder kann seine eigene Note beitragen – ich glaube, das merkt man dann auch bei Gerichten wie zum Beispiel unseren Antipasti, der Minestrone, den Ravioli,.. wir sind mittlerweile wirklich auch komplett aufeinander abgestimmt!





seminargo: Das klingt ja wirklich ganz hervorragend! Da kannst Du als Küchenchef auch wirklich stolz auf Dich und Dein Team sein! Apropos: gibt es ein spezielles Ereignis oder Erlebnis in Deiner Laufbahn, auf das Du besonders stolz bist oder auf das Du besonders gerne zurückblickst?
Michael Ferstl: Unbedingt – das ist auch relativ leicht zu beantworten: im Oktober 2017 habe ich mir eine Gault Millau Haube erkocht! 🙂 Das ist natürlich ein absolutes Highlight als Koch und ohne Frage immer noch mein liebstes Erfolgserlebnis! Nachdem wir uns im Haus aber doch eher auf die Halbpensionsgäste konzentrieren und den Fokus nicht allzu sehr auf à la carte legen, haben wir uns im Anschluss für die Zukunft wieder aus dem Bewertungssystem genommen. Gerade in der Hochsaison wäre es zum Beispiel auch gar nicht möglich, immer einen Tisch für einen etwaigen anonymen Tester freizuhalten. Aber das war damals schon ein wahnsinnig tolles Gefühl und eine irrsinnig beflügelnde Bestätigung!
seminargo: Das ist auch wirklich ein riesiger Erfolg!! Ganz herzliche Gratulation im Nachhinein :)! Danke auch, dass wir Dich heute besser kennenlernen durften, es war eine echte Freude! Zum Abschluss vielleicht noch kurz: was sind Deine Ziele oder Wünsche für die Zukunft? Beziehungsweise, lass uns Dir die klassische Frage stellen: Wo siehst Du Dich in 5 Jahren? 🙂
Michael Ferstl: Ganz ehrlich: ich sehe mich ganz genau, wo ich jetzt gerade bin! Wenn in 5 Jahren immer noch alles so ist, wie jetzt gerade, bin ich rundum glücklich! In der Küche des Pichlmayrguts mit der selben tollen Küchencrew – das wäre mein Wunsch und mein Ziel!
Wir wünschen Dir, lieber Michael, dass Deine Wünsche in Erfüllung gehen und bedanken uns nochmals für das wunderbare Gespräch!
Allen Freunden der raffinierten Feinschmecker Küche können wir die Kreationen von Michael und seines Teams nur wärmstens an Herz legen – wo mit so viel Freude, Liebe und Leidenschaft gekocht wird, kann es nur schmecken! Wir wünschen schon jetzt: bon appétit!





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Symposion Hotels, Sporthotel Wagrain, Interview Max und Thomas Berger
Symposion Sporthotel Wagrain ****S
Juhu – die neue Geschäftsführung feiert einjährigen Geburtstag! Wir gratulieren Max und Thomas Berger und haben zum Interview gebeten 😉
Am 1. November 2023 war es offiziell soweit: voller Stolz, das fabelhafte Symposion Sporthotel Wagrain weiterhin in behüteter Familienhand zu wissen, übergaben Felix und Martina Berger nach glanzvollen und äußerst erfolgreichen 27 (!) Jahren die Geschäftsführung feierlich an ihre Söhne Max und Thomas Berger. Auch wenn das Brüderduo mehr oder weniger im Haus – und damit der Top Adresse Wagrains – aufgewachsen ist, standen den beiden mit der Übernahme der Geschäfte nun doch auch einige Neuerungen und Veränderungen bevor. Wie lief das erste Jahr in der Geschäftsführeretage? Wir haben Max und Thomas Berger zum Interview getroffen, um ein paar neugierige Fragen zu stellen – und vor allem auch: um zu gratulieren! 🎉


seminargo: Zuallererst einmal: HERZLICHE Gratulation zum einjährigen Jubiläum! Wie geht es euch in eurem ersten Jahr als Geschäftsführer? Habt ihr euch schon gut in eure neuen Rollen eingelebt?
Max Berger: Vielen Dank! Es geht uns bestens! Grundsätzlich ist bislang alles ganz problemlos – und zum Glück ohne größere Überraschungen 🙂 – verlaufen! Dazu muss man sagen – wir beide haben uns auch extrem gewissenhaft auf die Übernahme vorbereitet und konnten somit auch ganz gut einschätzen, was auf uns zukommen wird. Wir haben im Vorfeld zudem viele Gespräche mit diversen Beratungsfirmen geführt und alle Eventualitäten abgeklärt, das hat sicher sehr dabei geholfen, dass die Zeit der Übernahme so reibungslos verlaufen ist.
Thomas Berger: Ein riesiger Dank ergeht hier übrigens auch an unsere Eltern, die sich ab 1.11. letzten Jahres wirklich komplett aus den Geschäftsführungsagenden herausgenommen und uns die Verantwortung tatsächlich vollständig übergeben haben. Sie sind zwar nach wie vor im Haus tätig (unser Vater bei Belangen wie möglichen Einsparungen durch mehr Effizienz, dem „Aufstöbern“ erstklassiger Lieferanten und Produkte für das Haus, Zusammenarbeit mit dem Haustechniker, etc. und unsere Mutter wie gewohnt in der Buchhaltung und Lohnverrechnung) und selbstverständlich stehen sie uns bei etwaigen Fragen jederzeit zur Seite, aber final überlassen sie uns die gesamte Entscheidungsfreiheit. Nach 27 Jahren haben sie sich diese „Ruhe“ auch wahrlich verdient! 🙂


seminargo: Absolut! Toll, dass ihr zwei das Haus übernommen habt und es somit in Familienhand bleibt… oder war das ohnehin schon immer euer Plan?
Max Berger: Also mein Plan war das tatsächlich überhaupt nicht :)! Trotz unseres Familienhintergrunds hatte ich niemals vor, in der Hotellerie zu arbeiten und habe mich entsprechend ganz anders orientiert – nämlich eine bautechnische Ausbildung abgeschlossen. Irgendwann, gegen Ende des Studiums, hat mich der Tourismus und die Hotellerie dann doch irgendwie gereizt und 2016 übernahm ich erste Arbeiten im Haus, beispielsweise den Rezeptionsdienst. Da war es dann um mich geschehen 🙂 2020 ging ich schließlich eine touristischen Ausbildung an – naja, und der Rest ist Geschichte! 😉
Thomas Berger: Im Gegensatz zu Max, wollte ich schon immer unser Haus übernehmen und habe deshalb auch schon als Jugendlicher die entsprechenden Wege eingeschlagen: Tourismusschule, Tourismusstudium, touristische Erfahrung im Ausland – wie Brüssel und Paris – gesammelt – die gesamte Palette :). Meine Zukunftsvision war also quasi schon immer mit dem Sporthotel Wagrain verbunden.


seminargo: Und wie läuft es jetzt so für euch, als Geschwisterpaar so nah zusammenzuarbeiten? 😉
Max Berger: Ganz hervorragend! Ich muss auch sagen: alleine hätte ich nie übernehmen wollen, für mich war klar, wenn, dann nur zu zweit! Witzigerweise haben uns die meisten Berater im Vorfeld von der gemeinsamen, brüderlichen Übernahme abgeraten, das ginge wohl oftmals schief und führe in vielen Fällen zu Spannungen. Dem können wir allerdings nur zu 100% widersprechen: wir verstehen uns (nach wie vor :)) blendend und teilen uns auch ein Büro. Wir haben zudem die Verantwortlichkeiten super aufgeteilt, also alles überhaupt kein Problem!
Thomas Berger: Dem kann ich nur zustimmen! Wir schaffen es auch wunderbar, große – beziehungsweise sehr wichtige – Entscheidungen gemeinsam zu treffen. Anfangs haben wir das nach Verantwortlichkeit aufgeteilt, wenn es aber um weitreichende Entscheidungen geht, stimmen wir uns mittlerweile immer miteinander ab. Also.. außer, es geht um Belange wie beispielsweise der Planung von Umbauten – da verlasse ich mich komplett auf die Kompetenzen meines Bruders – mit seiner bautechnischen Ausbildung kann ihm da ja tatsächlich keiner das Wasser reichen :D.
Max Berger: Ein riesiger Vorteil an der gemeinsamen Übernahme ist außerdem, dass immer jemand von der Geschäftsführung im Haus ist – also auch, wenn einer von uns einmal unterwegs sein sollte. Das ist tatsächlich ein extrem positiver Faktor, vor allem, nachdem unser Haus ja ganzjährig und komplett ohne Unterbrechung bzw. Schließzeiten geöffnet ist.



seminargo: Wie schön, das klingt ja ganz wunderbar! Gab es – trotzdem – im ersten Jahr beziehungsweise der ersten Zeit der Übernahme Dinge, die euch besonders gefordert oder gestresst haben?
Thomas Berger: Ja, natürlich! In der Anfangsphase der Übernahme habe ich trotzdem immer noch viele operative Tätigkeiten im Haus erledigt, Angebote geschrieben, Reservierungen angenommen, Rezeptionsdienste übernommen – das war, um ehrlich zu sein, etwas hinderlich, den Aufgaben als Geschäftsführer mit ausreichender Zeit nachzukommen. Nach und nach habe ich aber im Laufe der Zeit diese operativen Aufgaben abgegeben, das hat mich dann glücklicherweise doch sehr entlastet und ich kann mich jetzt wirklich zu 100% auf die Geschäftsführungsagenden fokussieren.
Max Berger: Für mich waren besonders die ersten unangenehmen Personalentscheidungen herausfordernd. Solche Gespräche führen zu müssen war für mich etwas komplett Neues – aber daran werde ich mich vermutlich auch in Zukunft nicht gewöhnen, das wird für mich wahrscheinlich immer ein unschöner Teil der Aufgaben einer Geschäftsführung sein. Ich möchte aber tatsächlich auch nie so abgestumpft werden, dass mich so etwas menschlich nicht berührt.



seminargo: Das sind in der Tat sehr schöne Worte! Und weil wir schon bei schönen Worten sind ;): was schätzt ihr denn so aneinander, wo seht ihr gegenseitig eure besonderen Stärken?
Max Berger: Wir sind uns tatsächlich um die Stärken des jeweils anderen sehr bewusst, deshalb war es für uns auch ganz einfach, die Verantwortlichkeiten entsprechend unserer Interessen und Fähigkeiten aufzuteilen. Thomas war schon immer unser „F&B Mann“ und hatte schon immer ein besonders ausgeprägtes Interesse für Zahlen. Ich kenne niemanden, der bessere Excel Listen führen kann, als mein Bruder! 🙂
Thomas Berger: Max ist einfach ein absoluter Profi, wenn es um alles Bautechnische geht, das ist gerade im Hotelbusiness extrem wertvoll! Außerdem ist er wahnsinnig kreativ – ganz im Gegensatz zu mir, das liegt mir überhaupt nicht. Bei unseren Interessen und Fähigkeiten sind wir eigentlich wirklich sehr unterschiedlich, wohingegen wir sehr ähnliche Persönlichkeiten haben – also eigentlich wie gemacht, für die Zusammenarbeit! 🙂


seminargo: Dann habt ihr bestimmt auch große Pläne für die Zukunft? Gibt es irgendwelche besonderen Projekte für das kommende Jahr – oder auch die Jahre danach?
Max Berger: Also speziell im kommenden Jahr stehen neben den beruflichen auch einige private Ziele ganz oben auf der Liste. Sowohl Thomas als auch ich sind glückliche Väter junger Kinder und wie es nun einmal bei Familiennachwuchs so ist: irgendwann platzt es aus allen Nähten und man muss dringend den Wohnraum vergrößern. Wir werden also beide nächstes Jahr unsere Wohnsituation entsprechend anpassen 🙂
Thomas Berger: Ganz genau so ist es :). Vermutlich im Jahr darauf wollen wir dann auch im Hotel einen größeren Umbau starten, unter anderem die Küche erneuern und die Zimmer, die uns aufgrund der Lage oder der Aussicht nicht mehr wirklich zusagen, ersetzen. Seitdem wir beide Väter geworden sind, ist uns auch der Kinderbereich eine immer wichtigere Herzensangelegenheit geworden – mit kleinen Kindern sieht man einiges doch plötzlich ganz anders. Und ehrlich gesagt ist ein Hotel doch schon oft ein Abbild der Persönlichkeit der Inhaber. Gerade im Sommer haben wir doch auch viele Familien mit Kindern im Haus, es wäre uns eine große Freude, die Infrastruktur dahingehend nochmals zu verbessern. Für die Zeit des Umbaus werden wir das Haus voraussichtlich ausnahmsweise auch für zirka drei Monate geschlossen halten.
Max Berger: Ein Ziel, das noch etwas weiter in der Zukunft liegt, beziehungsweise ein Projekt, das mehr oder weniger noch in den Kinderschuhen steckt, ist die Aufnahme eines zweiten Betriebs, und zwar des Hotels Berghof in einzigartiger Lage direkt neben der Mittelstation der Gondelbahn Flying Mozart. Langweilig sollte uns also in den nächsten Jahren nicht werden! 🙂

seminargo: Wow, großartig! Da stehen in der Tat sehr spannende Jahre bevor! Wir drücken euch dafür ganz fest die Daumen und gratulieren nochmals ganz, ganz herzlich zu der so wunderbar geglückten Übernahme und eurem ersten „Geburtstag“ als erfolgreiche Geschäftsführer! Wir freuen uns, in den nächsten Jahren viele, viele weitere Gäste mit einem Aufenthalt in euerem Haus und eurer gelebten Gastfreundschaft glücklich machen zu dürfen! Vielen Dank für eure Zeit und das angenehme Gespräch!
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Seminarhotel Wien, 25hours Hotel beim Museums Quartier, Interview
We are all mad here
Interview mit Martin Schrödl, Hoteldirektor 25hours Hotel beim MuseumsQuartier
217 Zimmer inklusive 34 Zimmern mit Kitchenette sowie zwei Analogen Zimmern: Design-Elemente aus der Welt des Zirkus, Lobby mit Kiosk und Wohnzimmer sowie RIBELLI Restaurant mit 120 Sitzplätzen, Burgergarten mit 80 Sitzplätzen, Dachboden mit Bar über den Dächern von Wien, kleiner Dachboden als Eventraum, Tagungsbereich mit Terrasse bis zu 200 Personen, Mermaids Cave mit Sauna, Dampfbad und Fitnessbereich, gratis W-Lan, Vermietung von Schindelhauer-Bikes, Jogging Corner, Parkgarage – Seminarhotel Wien
Wir haben den Hoteldirektor im 25hours Hotel beim MuseumsQuartier, Martin Schrödl, zum Interview gebeten.

seminargo: Was macht für dich das 25hours so besonders?
Martin Schrödl: Es ist die Mischung aus allem! Die Lage ist natürlich schon mal wirklich gut. Das Zirkusthema macht uns dann noch einmaliger als wir so oder so schon sind und es gibt so viele kleine Stories dazu im ganzen Hotel. Es geht bei uns um Storytelling, den Gästen einen einmaligen Aufenthalt bei uns zu bieten, dass jeder Gast mit einem Lächeln aus dem Hotel geht.
seminargo: Warum sollte man euch für ein Meeting buchen?
Martin Schrödl: Unser Meetingbereich ist eine eigene wunderbare Welt, mit einem eigenen Wohnzimmer, in dem die Gäste sich wie zu Hause fühlen, mit Jukebox, gemütlicher Couchecke, einem Kulinarik-Corner und dann noch unsere drei Meetingräume für bis zu 110 Personen. Mein persönliches Highlight ist die Terrasse vor den drei Räumen, grün, ruhig, der perfekte Platz für eine kurze Pause während der Meetings.
seminargo: Was ist dein Lieblingsplatz im Hotel?
Martin Schrödl: Unser kleiner Dachboden ist schon sehr besonders, klein aber fein trifft es sehr gut. Man hat seine eigene Terrasse und Bar dabei. Wunderbar geeignet für Meetings bis hin zu Feiern für 50 Personen.
seminargo: Was isst du am liebsten im Hotel?
Martin Schrödl: Eine sehr schwierige Frage…Montag, Mittwoch und Freitag eine neapolitanische Pizza im Ribelli und Dienstag und Donnerstag am liebsten einen Burger im Burger de Ville :).

Staccato
Lebensmotto…
Du lebst nur einmal. Aber wenn du es richtig anstellst, wird einmal auch GENUG sein!
Urlaub im In- oder Ausland…
Ganz klar im Ausland
Mein liebstes Urlaubsziel…
Das Meer oder die Berge
Darauf achte ich besonders in einem Hotel…
Die Freundlichkeit der Mitarbeiter und die Sauberkeit
Schwach werde ich bei…
Schokolade
Mein persönlicher Ausgleich…
Ist Sport und die Natur
Im Moment lese ich…
Der Ernährungs Kompass
Mein nächstes Buch widmet sich dem Thema…
Resilienz
Weiterbildung bedeutet für mich…
…sich für neue Sachen zu interessieren
Seminarhotel Vorarlberg – FIRMAMENT – ein Ort, der inspiriert. Interview mit Mario Nachbaur
Wenn der Name zum Credo wird, bedeutet das im FIRMAMENT nur eins: Für Alles offen zu sein. Lassen Sie sich inspirieren, erleben Sie die Welt und das Prinzip maximaler Wandelbarkeit. Erwarten Sie das Unerwartete. Seminarhotel Vorarlberg, erstaunlich, aber nicht plump. Was das FIRMAMENT verbindet, sind Menschen, die miteinander arbeiten.

seminargo: Wer und was steckt hinter dem FIRMAMENT?
Mario Nachbaur: Die Idee zum FIRMAMENT kam dem Gastgeber und Eigentümer Ernst Seidl im Jahr 2014. Der Olympia Caterer merkte nach seiner Rückkehr aus Sotschi schnell, dass der alte Standort bald aus allen Nähten platzen wird. Und so hat er begonnen zu „spinnen“.
Erst dachte er nur an ein neues Gebäude fürs Catering. Aber dann kam die Idee: Wenn wir schon 300 Tage im Jahr zu Veranstaltungen im ganzen Land und darüber hinaus unterwegs sind, warum nicht die Events zu uns holen? Und schon zählte auch eine Veranstaltungshalle zur Planung. Ja und da war es eigentlich nur noch konsequent, auch ein Hotel mitzudenken. Konkret in die Planung ging es dann 2016 und im Juli 2021 wurde eröffnet.
Mit dem Namen wollte Ernst Seidl nicht sich selbst in den Vordergrund stellen, er sollte aber seine Denkweise widerspiegeln. Grenzenlos nach oben hin offen ist sein Leitbild, für das steht das Himmelszelt, auch FIRMAMENT genannt.

seminargo: Kann das FIRMAMENT auch auf der Landkarte gefunden werden?
Mario Nachbaur: Wir befinden uns im westlichsten Bundesland Österreichs in Vorarlbergs zwischen dem Arlberg und dem Bodensee im schönen Rheintal. Das Vierländereck eröffnet viele Möglichkeiten in der DACH-Region und macht uns als Location besonders attraktiv. Ein Muss bei jedem Besuch ist aus meiner Sicht ein Abstecher in die nahe gelegene, traumhafte Bergwelt.

seminargo: Was verbirgt sich im Kosmos FIRMAMENT?
Mario Nachbaur: Die vielseitige Kunst des Gastgebens vom Hotel über das Restaurant bis hin zu einer Eventhalle mit Seminarangebot und zu guter Letzt das langjährige Catering. All diese Facetten bedienen wir unter einem Dach und stellen den Gast in den Mittelpunkt.
Was das FIRMAMENT aus meiner Perspektive besonders auszeichnet, ist die Wandelbarkeit und Individualität. Wir gestalten mit dem Kunden gemeinsam als Sparring Partner sein Event. Wir bieten das passende, Rundumpaket vom 10 Personen Seminar bis hin zum RENT-A-RESORT Konzept.
Das FIRMAMENT ist für alle, die modernes Design, innovative Konzepte und neueste Tagungstechnik schätzen. Vor allem aber Liebhaber von internationaler Kulinarik fühlen sich bei uns himmlisch. In unserer Showküche laden wir jeden Monat neue Gastköche aus der ganzen Welt ein. Unser Gastrokonzept ist zugleich auch Teambuilding. An unserem Family Tisch passen bis zu 22 Personen und sitzen Seite an Seite, teilen Pizza und Pasta und für mich fühlt es sich oft an wie bei einer großen italienischen Familie. Für alle, die einen Galaabend planen möchten, zaubern die Profis von Seidl Catering ein Menü Ihrer Wahl. Wir leben auch in unserem Kulinarium das Prinzip der maximalen Wandelbarkeit.

Staccato

Lebensmotto…
Stillstand ist Rückschritt
Urlaub im In- oder Ausland…
Sowohl als auch aber dahoam isch es einfach am schönschta ?
Mein liebstes Urlaubsziel…
Bella Italia
Darauf achte ich besonders in einem Hotel…
Sauberkeit und Qualität des Frühstücks
Schwach werde ich bei…
Pizza und Pasta
Mein persönlicher Ausgleich…
Sport in vielen Facetten, Tennis, Biken, Fußball, Skifahren
Kurzbiografie:
Aufgewachsen als Urvorarlberger mit großer Leidenschaft zum Sport. Ausgebildet an der Universität Innsbruck. Über das Eventmanagement in der Bankenbranche hin zum Vertrieb mit strategischem Aufbau beim FIRMAMENT.