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Coaching Tipps für den Alltag – Der innere Schweinehund

Mit unserer Kollegin Sandra Weindorfer haben wir eine waschechte Mental Trainerin im Haus und möchten Sie gerne an Sandras wertvollen Tipps und Fachwissen teilhaben lassen.
Lassen Sie sich gern – wie auch wir es regelmäßig tun – von Sandras Empfehlungen inspirieren!
Sandras Tipp für den Alltag lautet heute: Der innere Schweinehund.
Wenn ich jetzt schreiben würde, dass ich mir nicht auch manchmal schwer tue, den sogenannten inneren Schweinehund zu überwinden und meine Ausreden für eine Runde Sport beiseiteschiebe, wäre das glatt gelogen.
Doch genau darin liegt die Chance: Jeder Tag bietet einen neuen Anfang – und was gibt es Schöneres, als diesen mit dem Frühling gemeinsam zu wagen?

Die Natur hat eine erstaunliche Wirkung auf unseren Geist und unser Wohlbefinden.
Ein Spaziergang an der frischen Luft kann Wunder wirken. Nach ein paar Minuten wird der Kopf erfrischt, setzt die Stressreduktion ein und neue Energie wird getankt.
Um die Zeit draußen bewusst zu genießen und mental gestärkt herauszugehen, gerne meine Frühlingstipps:
Bewusste und tiefe Atmung: Ein tiefer Atemzug durch die Nase und ein langsames Ausatmen durch den Mund helfen, den Geist zu beruhigen und mehr Sauerstoff aufzunehmen.
Nutze deine Sinne: Was hörst du, was siehst du und was fühlst du? Ist es das Gezwitscher der Vögel, der Duft der Bäume und der warme Sonnenstrahl auf der Nasenspitze? Diese Momente dürfen wir bewusst wahrnehmen, denn sie sind ein Geschenk der Natur.
Bewegung ist frei und soll Spaß machen: Es ist ganz egal, ob es ein kurzer Spaziergang ist, mit dem Rad zum Einkaufen, die ersten Laufkilometer oder schon die Vorbereitung auf den nächsten Marathon. Jede Bewegung an der frischen Luft steigert die Durchblutung und sorgt für mentale Frische.
Den Kopf loslassen: Ein paar Minuten an nichts zu denken, alle Alltagssorgen und Gedanken beiseite zu schieben und einfach ganz im Hier und Jetzt zu sein.
Eine Intention setzen: Mit einem kleinen Ziel den Aufenthalt im Freien genießen, was möchte ich von den nächsten Minuten mitnehmen, ist es die Energie, die innere Ruhe, den einen oder anderen kreativen Input. 😊 Sidetip: Gegenstände, die man findet und diese Intention bekräftigen, nehme ich gerne immer mit, ein Stein, ein Blatt, eine Feder, ein Stückchen Holz, ein Foto der Sonnenstrahlen, man findet so viel Schönes. 😊
Dankbarkeit üben: Die Momente im Freien genießen, wertschätzen und vor allem auch dankbar sein, für das, was uns Mutter Natur schenkt.
Lächeln: Jedes kleine Lächeln steigert das Wohlbefinden und ruft positive Emotionen hervor. Schön ist es auch, wenn man über und mit sich selbst lachen kann.
Jeder Moment draußen ist eine Möglichkeit, Körper und Geist zu regenerieren.

Durchatmen, rausgehen und frische Luft erleben! Draußen wartet nicht nur die Natur – sondern auch Energie, Klarheit und Freiheit.
Ich wünsche uns allen einen wunderschönen Frühling!
seminargo Kolumne, Sandras Tipps, Coaching Tipps für den Alltag – Teamspirit wie die Schweiz
Coaching Tipps für den Alltag – Teamspirit wie die Schweiz

Mit unserer Kollegin Sandra Weindorfer haben wir eine waschechte Mental Trainerin im Haus und möchten Sie gerne an Sandras wertvollen Tipps und Fachwissen teilhaben lassen.
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Sandras Tipp für den Alltag lautet heute: Teamspirit wie die Schweiz.
Dass Mentaltraining im Sport beheimatet ist, habe ich sicher schon das eine oder andere Mal in einem meiner Beiträge erwähnt, also nichts neues.
Aktuell findet die SKI WM in Saalbach Hinterglemm statt, ich als leidenschaftliche Skiläuferin verfolge die Rennen, Interviews und auch Analysen sehr genau. Heuer ist es vor allem das Schweizer Team, welches glänzt und glimmert.
Dass es im Spitzensport um viel Talent, hartes Training, perfekte Organisation und Abstimmung geht, sowie um gute Innovation, neue Ideen und die perfekte Infrastruktur ist ganz klar.
Eigentlich vergleichbar mit jedem Unternehmen und jedem Team, denn Struktur, harte Arbeit, Mut zu Neuem etc. braucht eine erfolgreiche Firma allemal.

Doch eines, was wir aktuell besonders schön erkennen können, ist die Gruppendynamik im Team der „Swiss Ski“. Der unglaubliche Teamzusammenhalt ist so stark, dass diese Dynamik, die daraus entsteht, ganz sicher ein großer Teil des Erfolges ist.
Diese Dynamik trägt dazu bei, dass jeder einzelne im Team sich mental stark fokussieren kann, denn die positive Energie ist ein so großer Motivator, dass sich mir schon beim Zuschauen der Flow überträgt.
Diese fantastischen Bilder zeigen und bestätigen mir, wie wichtig es ist, auch im Alltag auf unser mentales Setting nicht zu vergessen und sich nicht nur auf die Zahlen und Ergebnisse zu fokussieren, sondern auch auf das Wohlbefinden im Team.

Ich traue mich zu sagen, dass wir auch als seminargo Team größtenteils unseren positiven Spirit, nach innen und nach außen tragen.
Was macht uns als Team so besonders, dass wir selbst oft das Gefühl haben, in einer magenta-färbigen Bubble zu sein? Welche mentalen Techniken verstecken sich dahinter?
• ZIELE sind bei uns sehr transparent – auch visualisiert
• RITUALE – jeden zweiten Monat gibt es ein gemeinsames Treffen
• Achtsame und wertschätzende Sprache – wir leben eine offene und ehrliche KOMMUNIKATION
• Fehler sind bei uns die Quelle des Lernens – REFLEXION
• ganz klar – wir feiern ERFOLGE – auch die kleinen
Im Sport sagt man immer wieder: Erfolg ist selten Zufall. Wer Gold will, muss mehr tun als hoffen.
Laden Sie Ihr Team dazu ein und starten Sie gemeinsam mit einem positiven Mindset in den Tag.
• Klatschen Sie im Team ein/ab
• Finden Sie den gemeinsamen Motivationsspruch oder das gemeinsame Motivationswort
• Atmen sie gemeinsam: 4 Sekunden ein – 4 Sekunden halten und 8 Sekunden ausatmen
Und vergessen Sie eines nicht, im Leben braucht es immer auch ein bisschen GLÜCK, im Skisport ist es aktuell auf der Schweizer Seite. 😊
seminargo Kolumne, Sandras Tipps, Coaching Tipps für den Alltag – Back to the roots
Coaching Tipps für den Alltag – Back to the roots

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Sandras Tipp für den Alltag lautet heute: Back to the roots.
Logisch wäre natürlich, ich schriebe zum Jahresanfang einen Beitrag zu Neujahrsvorsätzen und wie Mentaltraining hier unterstützend sein kann, um Vorsätze auch langfristig zu erreichen und so weiter.
Ich finde jedoch Melanies Gedanken im Hauptartikel zum Thema Katalog, dem „gerne Zurückgreifen auf Altbewährtes“ und den „Back to the Roots“-Ansatz sehr spannend und möchte hier aufgreifen, dass nicht alles, was alt ist immer schlecht sein muss.
Es ist nicht immer notwendig, Neues auszuprobieren und das Rad neu zu erfinden.

Und es ist auch nicht unbedingt sinnvoll, mit Hilfe von KI seine Jahresvorsätze zu kreieren, wenn man selbst nicht weiß, was man ändern möchte. 😊
In unserer heutigen Gesellschaft streben wir immer wieder nach dem Perfektionismus, besonders in der digitalen Kommunikation wird oftmals nur das Schöne, das Besondere, die perfekten Menschen zelebriert, doch macht das das Leben aus?
Wir sind doch viel mehr, als schöne Bilder und Fotos – wir sind Individuelle – wir sind Einzelheiten. Unsere Vergangenheiten haben uns geprägt und was wir aus unserem Leben machen, ist uns selbst überlassen.

Ich bin der Meinung oftmals zählen einfach die kleinen Dinge im Leben, um unseren Alltag wundervoll zu gestalten.
Die Dinge, von denen wir wissen, dass sie uns guttun ohne viel Aufwand, ohne viel Investition und ohne im Trend zu sein.
Die Methode „Das Leben ist ein Spiel“, zeigt wie einfach es sein kann, das zu tun, was für einen selbst gut und richtig ist.
• Schreibe 5 Dinge auf, bei denen du weißt, dass sie richtig wertvoll sind und dir Energie spenden.
• Werte diese anhand deines Punkte Systems, zum Beispiel 3 Punkte für leichte Aufgaben und bis zu 20 Punkte für die schwierigste Aufgabe.
• Für jede Woche gibst du dir eine Mindestanzahl an Punkten, die du erreichen möchtest.
• Du wirst sehen, wie schnell du mehr Energie bekommst und vieles einfacher gelingt!
1 Apfel essen | 10 Minuten in einem Buch lesen | 20 Minuten frische Luft tanken | Mit dem Lieblingsmenschen telefonieren – egal wie lange. | Gemeinsames selbstgekochtes Abendessen mit der Familie | |
Punkte | 3 | 5 | 10 | 15 | 20 |
Montag | |||||
Dienstag | |||||
Mittwoch | |||||
Donnerstag | |||||
Freitag | |||||
Samstag | |||||
Sonntag | |||||
Gesamt Punkte | |||||
Gesamt Wochenpunkte | |||||
Ziel nächste Woche |
Selbstverständlich kann man die Aufgaben immer wieder erweitern oder auswechseln.
„Die Verantwortung für sich selbst, ist die Wurzel jeder Verantwortung.“ (Mengzi)
Ich wünsche uns allen ein wunderschönes 2025!
seminargo Kolumne, Sandras Tipps, Coaching Tipps für den Alltag – Phantasiereise
Coaching Tipps für den Alltag – Phantasiereise 🎅

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Sandras Tipp für den Alltag lautet heute: Phantasiereise
Zum Jahresabschluss möchte ich eine Mentalübung vorstellen, die bestimmt schon einige unserer Leser in ihrem Alltag eingebaut haben und hoffentlich kann ich den einen oder anderen heute noch davon überzeugen. 😊
Die Phantasie-, Traum- oder Märchenreisen zählen zu den geführten Assoziationen und sind ein imaginatives Verfahren.

Sie laden uns Zuhörer dazu ein, unsere Konzentration und Achtsamkeit nach innen zu richten.
Das Bewusstsein vermischt sich mit dem Unterbewusstsein, Körper, Geist und Seele werden eins.
Das Gute ist, eine Phantasiereise braucht so gut wie keine Vorbereitung, lediglich einen Platz, an dem man sich wohlfühlt, ein Audiogerät und ein paar Minuten Zeit.
Mittlerweile gibt es sehr viele und gute Leser auch auf den bekannten Podcasts Apps. Wem welche Stimme gefällt, ist selbstverständlich sehr individuell und man sollte sich hier einfach ausprobieren. Ebenso ist die Wahl der inhaltlichen Geschichte jedem selbst überlassen, vertrauen sie hier auf ihr Bauchgefühl und ihre Intuition.

Eines ist jedoch wichtig: eine Reise ins eigene Ich ist immer wirksam. Sie entspannt, gibt Kraft und mobilisiert Ressourcen.
Eine Phantasiereise wirkt nach, denn sie regt die Kreativität an, es entstehen neue Ideen und Sichtweisen auf das reale Leben. Der Fokus der Geschichte ist immer positiv und in der Wahrnehmung werden alle 5 Sinne angesprochen und mit einbezogen.
Da die persönlichen Erfahrungen, Wünsche und Interpretationen die Bilder entstehen lassen, wird die Geschichte jeweils individuell sein und bleiben.
Zu Beginn klingt oder fühlt es sich bestimmt ein bisschen spirituell sowie magisch an und mit der Zeit ist jede Reise eine kleine persönliche Hypnose.
Weihnachten ist, wenn das Herz nach Hause kommt.
Ich wünsche Ihnen von Herzen ein schönes Weihnachtsfest!
Sandra Weindorfer
seminargo Kolumne, Sandras Tipps, Coaching Tipps für den Alltag – Nun ist er wieder da
Coaching Tipps für den Alltag – Nun ist er wieder da

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Sandras Tipp für den Alltag lautet heute: Nun ist er wieder da.
Nun ist er wieder da, der 1. Advent, die gemütliche, vorweihnachtliche Zeit. Spüren auch Sie die Freude auf diese besonderen, funkelnden Momente, die Wärme schenken sollen und Herzen erleuchten? Oder, sind wir ehrlich und es ist ganz anders…
Wir hetzen von A nach B, haben eine ewig lange To Do Liste und gefühlt müssen, müssen, müssen wir noch dieses und jenes tun und überhaupt und sowieso sind wir im Dauerstress. Der alte Spruch „Wir müssen gar nichts, außer sterben“ hat selbstverständlich seine Berechtigung und das Wort „müssen“ vermeiden wir im Mentaltraining sehr bewusst, da das Wort sehr viel Druck und Anspannung in uns auslöst.
Nun frage ich hier ganz bewusst und vielleicht auch ein bisschen provokant:
„Erwarten wir den Perfektionismus von uns selbst oder ist er ein Teil unserer Gesellschaft geworden?
Tun wir die Dinge, weil wir sie immer schon so gemacht haben und weil wir das Gefühl haben, sie werden von uns erwartet?“

Wenn Sie Lust haben, schließen Sie hier einmal kurz die Augen und lassen Sie Ihre Gedanken kreisen. Welche Bilder und Antworten kommen auf die Fragen:
• „Was will ICH wirklich?“
• „Wie und womit möchte ICH in Wahrheit diese besondere Zeit verbringen?“
Oftmals erscheinen nun Bilder, die uns ganz entspannt beim Besorgen der Geschenke, beim Punschtreffen mit Freunden oder beim Kekse backen mit den Kindern zeigen.

Mit ein bisschen Selbstfürsorge schaffen wir es, diese Bilder real werden zu lassen – und dann wird diese Zeit so besonders, wie sie für uns alle sein darf!
Ich bekam vor ein paar Jahren einen Adventkalender geschenkt, der mir bewiesen hat, wie gut es tut, sich – besonders jetzt – Zeit für sich zu gönnen.
Der Adventkalender bestand aus 24 kleinen Kerzen, die jeweils zirka für die Zeit brannten, die ich benötigte, um eine Tasse Kaffee zu trinken und während der ich die Ruhe und Wärme genießen konnte, die die Kerze für mich ausstrahlte. Es war Entspannung pur und ein kurzes Innehalten nur für mich.
Mein kleines Geheimnis, welches ich hier gerne teile: In den letzten Jahren habe ich mir diesen Kalender immer wieder selbst geschenkt und ich habe jedes Jahr wieder eine riesengroße Freude damit!
Vielleicht finden auch Sie für sich, bis zum Heiligen Abend, ein kleines Ritual, welches Ihnen täglich eine ganz persönliche Pause, einen Rückzug und eine Stille schenkt.
Erst wenn Weihnachten im Herzen ist, liegt Weihnachten auch in der Luft (William Turner Ellis). ♡
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein wunderschönes Fest!
seminargo Kolumne, Sandras Tipps, Coaching Tipps für den Alltag – Die Angst vor dem Fehler
Coaching Tipps für den Alltag – Die Angst vor dem Fehler

Mit unserer Kollegin Sandra Weindorfer haben wir eine waschechte Mental Trainerin im Haus und möchten Sie gerne an Sandras wertvollen Tipps und Fachwissen teilhaben lassen.
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Sandras Tipp für den Alltag lautet heute: Die Angst vor dem Fehler.
„Fehler sind die Quelle des Lernens“ – so steht es zumindest bei uns im Leitbild.
Und warum haben wir dann doch immer wieder Angst davor einen Fehler zu machen, Angst vor dem Scheitern?
Dafür gibt es unterschiedliche Gründe wie zum Beispiel eine negative Erfahrung durch Kritik oder Bestrafung, der gesellschaftliche Druck – denn oftmals wird nur der Erfolg belohnt, das Urteil der anderen und die damit verbundene soziale Ablehnung, sowie der Perfektionismus – der Anspruch an sich selbst.
Durch Fehler nimmt das Selbstwertgefühl ab, wir haben das Gefühl nicht gut genug zu sein und verlieren an Sicherheit sowie die Kontrolle über uns selbst, den Job, des Projektes etc.
Die daraus resultierende Angst bringt uns Destruktion und Stillstand.

Machen wir hier bewusst einen Perspektivenwechsel und holen wir uns unseren Lieblingsspitzensportler vor dem inneren Auge hervor, der gescheitert ist.
Klar, beim ersten Interview nach dem Wettkampf sieht man auch beim Sportler die Frustration, den Ärger und die Enttäuschung. Das ist normal und wichtig, denn die Emotionen brauchen Raum und Zeit.
Trotzdem: nach dem ersten Ablassen der Unzufriedenheit schaut die Welt schon wieder ganz anders aus.
Denn in der Sportpsychologie ist ein Fehler immer dazu da, den Athleten zu helfen und zu unterstützen. Nach jeder Niederlage wird an der Technik, der Strategie, der mentalen Einstellung und des Setups gefeilt und optimiert. Ein ganzes Team arbeitet akribisch an und mit dem Fehler/ den Fehlern.
Das Triple-A-Prinzip ist eine Methode, die helfen kann, weiterhin bewusst die Ziele vor Augen zu haben.
A: Akzeptieren
Jeder „Was wäre, wenn“– Gedanke bringt nichts, akzeptiere, dass es nicht optimal gelaufen ist.
A: Analysieren
Hier ist es wichtig, dass du nicht nur auf die Schwächen achtest, die Analyse soll immer schriftlich gemacht werden.
➛ Was waren Faktoren für den Misserfolg?
➛ Was lief gut? Welche Stärken kamen zum Tragen?
➛ Was kann man daraus lernen?
➛ Was und wie lässt es sich beim nächsten Mal besser machen?
➛ Was lässt sich verändern?
A: Abhacken
Lass die Vergangenheit hinter dir, du kannst sie nicht verändern. Durch das Abhacken wird auch in Zukunft der Fehler nicht in den Fokus gestellt.
Es ist wichtig, mit der neuen Strategie und den neuen Lösungswegen wieder das gewünschte Ziel und den Erfolg in den Mittelpunkt zu stellen.

„Es sind nicht die Fehler, die du machst, die dich definieren, sondern wie du mit diesen Fehlern umgehst.“ (Bear Bryant)
seminargo Kolumne, Sandras Tipps, Coaching Tipps für den Alltag – Urlaubsmodus aus, Alltagsroutine an
Coaching Tipps für den Alltag – Urlaubsmodus aus, Alltagsroutine an

Mit unserer Kollegin Sandra Weindorfer haben wir eine waschechte Mental Trainerin im Haus und möchten Sie gerne an Sandras wertvollen Tipps und Fachwissen teilhaben lassen.
Lassen Sie sich gern – wie auch wir es regelmäßig tun – von Sandras Empfehlungen inspirieren!
Sandras Tipp für den Alltag lautet heute: Urlaubsmodus aus, Alltagsroutine an.

Die Urlaubszeit ist doch etwas sehr Besonderes! Wir nehmen uns diese kostbaren Tage bewusst von der Arbeit frei, freuen uns riesig darauf und haben dann hoffentlich diese Glückstage in vollen Zügen genossen.
Zurück am Arbeitsplatz ist gefühlt in der Sekunde jeder Erholungsfaktor weg, einfach wie in Luft aufgelöst und übrig bleibt das Warten auf den nächsten Urlaub.
Auch blöd, denn dann leben und arbeiten wir ständig für diese besonderen Tage im Jahr.

Ich finde, es ist an der Zeit, Erholung auch in den Alltag zu integrieren, denn dann kann man im Urlaub Neues entdecken, Momente festhalten, sich inspirieren lassen, Kulturen und Menschen kennenlernen, die Natur genießen, Energie speichern und sich nicht „nur“ erholen.
Heute ein paar Tipps, wie wir Erholungsmomente im Alltag machbar machen.
✔️ Plane deine Erholungszeit fix und regelmäßig ein
Fixiere diesen Zeitraum im Terminkalender, dieser Termin ist fix und kann weder von dir noch von anderen verschoben oder überbucht werden.
Die Erholungszeit sollte ein Ritual sein, damit das Gehirn diese Zeit unbewusst für dich abspeichert. Ein Ritual gibt auch immer Sicherheit und sorgt für Ordnung und Klarheit.
✔️ Programmiere dein Mindset neu ein
Wahrscheinlich kommen zu Beginn noch alte Glaubenssätze hervor: „Zuerst die Arbeit und dann das Vergnügen“ oder „Ohne Fleiß kein Preis“ und so weiter.
Verabschiede dich liebevoll, am besten mit einem Lächeln von deinen alten Gedanken und verankere neue, zum Beispiel: „Durch regelmäßige Erholung tankt man neue Energie“ oder „Kleine Auszeiten beleben Körper und Geist“.
✔️ Feiere und notiere deine Erfolge
Da deine Erholungsmomente nun auch ein neues Ziel von dir sind, ist es wichtig, dass du deine Erfolge auch feierst. Markiere zum Beispiel in deinem Kalender die Termine, die dir gelungen sind und feiere dich am Ende jedes Monats. So kannst du auch ganz einfach deine Ziele erhöhen und hast einen guten Überblick, wie viele Erholungsmomente du bis zum nächsten Urlaub geschafft hast.
✔️ Scheitern ist oft der Weg zum Sieg
Klar wird es nicht immer zu 100 % und reibungslos funktionieren, dass der Fokus auf den Erholungsmomenten liegt, das wäre jetzt echt gelogen. Wichtig ist, dass du dir selbst in solchen Momenten keinen Vorwurf machst, sondern diese kleinen Fehltritte als Chance siehst fürs Weitertun und den nächsten Schritt setzt. In diesem Augenblick kann eine Kaffeepause mit der Lieblingskollegin die beste Alternative sein!

Ich wünsche uns allen eine entspannte Urlaubs– nein – Alltagszeit. 😊

seminargo Kolumne, Michl’s Corner, Vegan: Modeerscheinung oder Zukunftsmodell?
Vegan: Modeerscheinung oder Zukunftsmodell?
„Mein Körper wird kein Grab für andere Kreaturen sein!“ Leonardo da Vinci
Ich hatte bei meiner letzten Kolumne zum Hausverstand Teile aus einem Zitat von Uli Hoeneß gebracht. Das ganze Zitat lautete „Vegetarisch akzeptiere ich noch ein bisschen, vegan überhaupt nicht, weil die Leute auf Dauer nur krank werden!“
Nun dachte ich mir, ich widme diesem Thema eine ausführlichere Betrachtung. Ich habe meinen Sohn in einem natürlichen Zugang zu Essen erzogen, Gemüse aus dem Garten, Fleisch vom Förster, selbst zerwirkt und zerlegt, Fische selbst gefangen aus Fluss und Bach. Es war daher etwas spannend für mich, als er mir mit 12 Jahren eröffnete, dass er vegetarisch leben und keine Tiere mehr essen wird.
Fünf Jahre später machte er den nächsten Schritt und lebt seit damals vegan. Das war natürlich eine spannende Auseinandersetzung, aber wir führten sie auf Augenhöhe und in voller Wertschätzung.
Vor drei Jahren riss mir, bei einem zu großen Schritt mein linkes Kreuzband im Knie. Ich laborierte herum und es wollte nicht besser werden. In einem Gespräch mit dem ehemaligen Bundesligaprofi und Nationalspieler Rubin Okotie, gab Rubin mir den Tipp doch meine Ernährung umzustellen und vegan zu essen. Er hätte damit hervorragende Ergebnisse erzielt. Nach meiner ersten, ablehnenden Reaktion (war ich doch bekennender Schnitzel- und Steakfreak), dachte ich mir dann aber, wenn ich es nicht ausprobiere, könnte ich nicht urteilen.
Tatsächlich hatte ich bereits nach drei Tagen veganer Ernährung deutlich weniger Beschwerden im Knie, die Entzündung ließ nach und nach wenigen Wochen merkte ich fast keinen Unterschied mehr.
Jetzt war ich blamiert, einerseits mein Glaubenssatz, andererseits meine Gesundheit.
Ich war jedoch so überzeugt vom Ergebnis, dass ich dabei geblieben bin (mittlerweile seit 3 Jahren). Ich fühle mich fit, gesund und vital, habe Blutwerte wie ein Dreißigjähriger. Ich habe mich natürlich mittlerweile viel damit beschäftigt, viel gelesen, Studien angeschaut, Biografien und Berichte von prominenten Vertretern des veganen Lebensstils angeschaut. Die Aussagen sind immer die gleichen und decken sich mit meinen Erfahrungen.
Mittlerweile lebt ein Viertel der Altersgruppe der Fünfundzwanzigjährigen vegan. Das ist keine Modeerscheinung mehr, das ist ein Lebensstil und er wird sich durchsetzen.
Egal ob aus ökologischen Gründen, der Ablehnung von Massentierhaltung, dem Tierleid oder der eigenen Gesundheit. Mike Tyson meint : „Ich wünschte ich wäre vegan geboren, ich frage mich warum ich all die Jahre so verrückt war. Vegan zu werden hat mir eine neue Möglichkeit gegeben ein gesundes Leben zu führen.“
Euer Michl Schwind